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	<title>auf der Suche nach dem ,,Mehr&#34;.</title>
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		<title>Mal wieder.</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 18:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde der Sonne. Das war´s. Ich werde den Blog schließen. Nicht länger bin ich bereit, ihn als eine Plattform zu führen, auf der ich anderen Menschen Rüstzeug in die Hand gebe, um einen Feldzug gegen mich anzutreten. Immer wieder habe ich mir gesagt, dass ich einfach drüber stehen, das übergehen sollte. Das kann ich aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1036&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freunde der Sonne.</strong></p>
<p>Das war´s. Ich werde den Blog schließen. Nicht länger bin ich bereit, ihn als eine Plattform zu führen, auf der ich anderen Menschen Rüstzeug in die Hand gebe, um einen Feldzug gegen mich anzutreten. Immer wieder habe ich mir gesagt, dass ich einfach drüber stehen, das übergehen sollte. Das kann ich aber so nicht. Das hier ist mein kleines Blog gewesen, auf dem ich immer wieder Momente, Gedanken, Gefühle festhielt. Eine Zeitlang begleitete er mich durch eine schwere Zeit, als ein lieber Mensch gestorben ist. Und eine Weile war er Teil einer wundervollen Schreiberlinggruppe, an die ich mich sehr gern zurück erinnere (*zum Goethe schiel und zwinker*).</p>
<p>Aber das ist okay. Wir müssen wachsen, uns weiter entwickeln und schon länger schwebte mir ein Blog vor, auf dem ich mehr für andere und weniger für mich selbst schreibe. Persönlich, aber trotzdem interessant &#8211; für euch. Vielleicht <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Deshalb möchte ich euch einladen, mir auf einen neuen Blog zu folgen, denn für jede Tür, die sich schließt, öffnet sich eine neue. Die Blogadresse werde ich nicht öffentlich breit treten &#8211; das wäre, als würde ich das Licht in einer Sommernacht bei geöffnetem Fenster anschalten. Aber ich bin noch einige Wochen unter der alten Email Adresse erreichbar, bis auch die sich komplett in eine andere ändert. Wenn ihr weiter lesen möchtet, schreibt mir eine Mail an julia.lienhart[at]web.de . Sagt mir bitte, wer ihr seid und welchen Blog ihr schreibt. Wenn ihr keinen Blog habt, werde ich euch vielleicht die Adresse nicht geben. Das ist nicht böse gemeint. Ich muss eben nur sicher gehen. Fragen kostet ja allerdings nichts.</p>
<p>Denkt nicht, ich möchte mich damit wichtig machen. Es ist einfach nur eine Maßnahme einer Entscheidung, die ich heute gefällt habe. Sie betrifft nicht nur mein Blog, sondern mein ganzes Leben. Es ist die Entscheidung zur Freiheit. Sich frei zu machen. Vom Korsett der engen Vorstellungen und Erwartungen anderer Menschen. Der Wille, sie von sich zu überzeugen (was eh unweise ist), obwohl sie einen nur benutzen wollen, manipulieren, wie einen Spielball in einem Tennismatch über´s Netz schlagen. Der eine auf die, der andere auf jener Seite. Und manchmal, da wollen sie auch einfach nur verletzen.</p>
<p>Sie meinen es sicher nicht böse und ich bin es den beiden Menschen auch nicht. Nicht wirklich (ich weiß ja, dass ihr das hier lest). Irgendwie könnt ihr nur nicht anders. Aber wie ich einst schon schrieb: Man muss sein Herz schützen. Und wenn man etwas von sich selbst erzählt, dann bedeutet das immer auch, sich angreifbar zu machen. Für andere. Es bedeutet Verletzlichkeit. Wenn diese schamlos ausgenutzt wird, um gnadenlos reinzutreten, dann sollte jeder Mensch handeln. Ich möchte wieder in die Anonymität zurück tauchen.</p>
<p>Ich freu mich auf einen Neuanfang. Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1036/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1036&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Geärgert.</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 10:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Analyseversuch. Es ist kein Geheimnis, dass ich mit Frauen nicht so kann. Das ist nicht, weil ich nicht wollte, sondern, weil ich bei Frauen ständig anecke. Im realen Leben ist das nicht anders wie im virtuellen, natürlich nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig, der signifikanteste ist wohl, dass ich alleine bei meinem Vater groß [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1031&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Analyseversuch.</strong></p>
<p>Es ist kein Geheimnis, dass ich mit Frauen nicht so kann. Das ist nicht, weil ich nicht wollte, sondern, weil ich bei Frauen ständig anecke. Im realen Leben ist das nicht anders wie im virtuellen, natürlich nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig, der signifikanteste ist wohl, dass ich alleine bei meinem Vater groß geworden bin<strong>.<br />
</strong></p>
<p>Meistens halte ich mich deshalb einfach raus, steh am Rande, beobachte ein bisschen und bleibe für mich. Aber manchmal, da ärgere ich mich. Wirklich. Weil es nicht fair ist. Es ist diese unterschwellige Kommunikation, die mich angreift, die ihre Umgebung vergiftet.</p>
<p>Gestern z.B. schrieb ich einen Beitrag. Einen eigentlich augenzwinkernden. Er sollte positiv sein, war definitiv so gemeint und ein kleiner Feldzug gegen jene Menschen, die überall schlechte Laune verbreiten müssen und ihre eigenen Probleme zu den Problemen der ganzen Welt machen. Auslöser für den Artikel war eine Situation in einer Buchhandlung. Ich stand mit dem Kinderwagen vor einem Regal, stöberte in einem Buch, als eine Frau sich vor mir aufbaute und mir einen Blick zusandte, als wolle sie mir gleich an die Gurgel springen. Sie bedachte mich mit einem herablassenden, wütenden Blick, der in mir das Gefühl auslöste, mich dafür zu entschuldigen, dass ich überhaupt lebte. Mit gesenktem Haube fuhr ich den Wagen schnell davon, nur um mich an der nächsten Ecke zu ärgern. Was bildete sich die Kuh eigentlich ein, mich so zu behandeln? Hatte ich ihr etwas getan? Ging eine &#8222;Bitte&#8220; nicht auch freundlicher? Ist es denn so schwer, nett zu anderen Menschen zu sein?</p>
<p>Diese Situation verleitete mich zu meinem gestrigen Artikel. Diesen las eine Frau, die eine Fehlgeburt hinter sich hatte und darüber sehr unglücklich ist. Sie las meinen Artikel und fühlte sich offenbar angegriffen, denn sofort wurde ich vor anderen Frauen als arrogant bezeichnet, wurde abgestempelt, in eine Schublade gestopft und &#8211; dort vergessen.<br />
Mich ärgert das. Mich ärgert, nicht persönlich angesprochen zu werden, mich ärgert dieses hinterrückige Verhalten. Mich ärgert, keine Gelegenheit zu bekommen, mich zu erklären.</p>
<p>Es ärgert mich, weil es so sinnlos ist. Weil es nur sinnloses Niedermähen eines Rasens ist, auf dem eventuell Freundschaften hätten gedeihen können.</p>
<p>Mein Wort zum Sonntag.</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1031/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1031&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schlecht gelaunte Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 12:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlecht gelaunte Menschen. Es gibt Menschen, die sind regelrecht in der Seele versteinert. Sie sind neidisch, missgünstig, vom Leben enttäuscht. Sie sind wütend, ungnädig und deshalb ständig schlecht gelaunt. Das sind dann Leute, die in der Supermarktschlange rumpöbeln. Das sind Menschen, die anderen unentwegt Vorwürfe machen. Das sind Menschen, die einfach&#8230; häßlich sind. Ihr Innerstes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1028&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schlecht gelaunte Menschen.</strong></p>
<p><a href="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/08/imag0066.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1029" title="IMAG0066" src="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/08/imag0066.jpg?w=426&#038;h=254" alt="" width="426" height="254" /></a></p>
<p>Es gibt Menschen, die sind regelrecht in der Seele versteinert. Sie sind neidisch, missgünstig, vom Leben enttäuscht. Sie sind wütend, ungnädig und deshalb ständig schlecht gelaunt. Das sind dann Leute, die in der Supermarktschlange rumpöbeln. Das sind Menschen, die anderen unentwegt Vorwürfe machen. Das sind Menschen, die einfach&#8230; häßlich sind. Ihr Innerstes leuchtet aus ihnen heraus wie ein alter, schimmliger Spüllappen.<strong></strong></p>
<p>Das ist so bescheuert. Leute. Echt. So bescheuert. Ihr habt nur dieses eine Leben und lasst euch gesagt sein, mit dem Zeigefinger fest auf eurer Brust: Es ist wundervoll. Das Leben ist wundervoll.</p>
<p><strong><br />
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1028/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1028/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1028&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Über Bücher und Vorbilder</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 07:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quatsch mit Soße]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arena von Stephen King &#8211; gutes Buch! Leseempfehlung! Ich hab ein Problem. Seit einigen Jahren schaffe ich es nicht mehr, Bücher zuende zu lesen. Zumindest einige nicht. Ich fange eines an und klappe es nach ein paar Seiten entnervt wieder zu. Bei uns stapeln sich die ungelesenen Bücher reihenweise und haben in mir eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1021&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Arena von Stephen King &#8211; gutes Buch! Leseempfehlung!</strong></p>
<p><a href="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/07/20110727092801.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1022" title="20110727092801" src="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/07/20110727092801.jpg?w=426&#038;h=319" alt="" width="426" height="319" /></a></p>
<p>Ich hab ein Problem. Seit einigen Jahren schaffe ich es nicht mehr, Bücher zuende zu lesen. Zumindest einige nicht. Ich fange eines an und klappe es nach ein paar Seiten entnervt wieder zu. Bei uns stapeln sich die ungelesenen Bücher reihenweise und haben in mir eine undankbare Ignorantin gefunden.</p>
<p>Das Problem liegt dabei eigentlich nicht<span id="more-1021"></span> an den Schriftstellern, die machen gute Arbeit. Aber wenn man selber schreibt, Bücher analysiert, um deren Werkzeuge zu entschlüsseln und selbst anzuwenden, wenn man typische Konstruktionen von Geschichten auseinander pflückt und neu zusammen setzt und an Romanprojekten arbeitet, dann kann es einem passieren, dass man die Autoren durchschaut. Oder dass Gefühl hat, die schreiben, um zu schreiben, wie gut sie schreiben können. Oder die Pointe ist zu offensichtlich. Oder die Charaktäre sind zu durchsichtig. Irgendwas ist ja immer. Jedenfalls macht mir das Lesen weniger Spaß als früher, es ist zu harter Arbeit mutiert. Analysearbeit. Man kann von jedem ja etwas lernen.</p>
<p>Nur einer. Nur einer schafft es, dass ich mich in ein Buch hinein fallen lassen und wie in einen tiefen See abtauchen kann. Er schafft es, dass ich bis weit nach 2 Uhr morgens lese, im Bett unter der Decke und durch das schlafende Haus zum Kühlschrank schleiche, um mich für den nächsten Lesemarathon zu stärken (dabei hasse ich es, nachts zu essen). Er kitzelt das fantasiegepeitschte Mädchen in mir wach, das mit dem Protagonisten mitfiebert, mit den Fäusten in die Luft nach den imaginären Bösewichtern schlägt und sich vor dem Einschlafen an philosophischen Gedanken verliert, die das Buch hie und da aufwirbelt wie Wind das Herbstlaub auf der Straße.</p>
<p>Stephen King. Er ist einer der wenigen Schriftsteller, die mir tatsächlich ganz tief aus meinem Herzen schreiben, die meine Seele zum Klingeln bringen. Das ist nicht nur bloßer Horror oder Thriller, da ist Intelligenz drin, Witz und Weisheit. Und ganz viel Herzscheiße. Die dunkle Herzscheiße. Denn über die gute braucht man nicht zu schreiben.<br />
Und wenn ich dann noch Sätze wie:<br />
&#8222;Er fühlte sich darin so wohl wie eine Made in Hundekotze&#8220;, lese, dann, ja dann, bekomme ich eine Gänsehaut. Weil ich hoffe, dass eines Tages mir solche Sätze einfallen werden.</p>
<p>Meine bessere Hälfte warf mir vor einigen Jahren vor, kein Vorbild zu haben.<br />
&#8222;Menschen brauchen Vorbilder&#8220;, schüttelte er den Kopf und ich habe sehr lange darüber nachgedacht. Und ich glaube, dass er Recht hat. Mittlerweile. Denn in Stephen King habe ich ein großes Vorbild gefunden und manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich über einen besonders ekelhaften, blutigen, sehr rotzigen Satz seinerseits schmunzeln muss. Weil ich erahnen kann, wieviel Spaß es gemacht haben muss, das zu schreiben.</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1021/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1021/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1021&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nach Hause telefonieren</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Weißt du noch, damals? Du bist gerade ein paar Tage tot gewesen und ich hab´s einfach nicht begriffen, einfach nicht kapiert. Erst, als ich morgens um 3 noch wach in meinem Bett lag, da fiel mir ein, dass ich dich nie wieder anrufen kann. Niemals wieder mit dir am Telefon über das Leben in Australien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1016&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15069551" width="426" height="240" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Weißt du noch, damals? Du bist gerade ein paar Tage tot gewesen und ich hab´s einfach nicht begriffen, einfach nicht kapiert. Erst, als ich morgens um 3 noch wach in meinem Bett lag, da fiel mir ein, dass ich dich nie wieder anrufen kann. Niemals wieder mit dir am Telefon über das Leben in Australien diskutieren. Und da bin ich wütend geworden, dass mir heiße Tränen die Wangen runterliefen, dass ich mit den Fäusten auf mein Kissen trommelte. Ich war schrecklich wütend auf dich. Ich fand es so seltsam, niemals mehr das Handy in die Hand nehmen zu können, um dich anzurufen. Ich dachte: Gibt´s dort oben denn keine Telefone? Ich brauche doch nur deine Nummer.</p>
<p>Und dann hat das Telefon geklingelt. Morgens um 3 Uhr schellte es durch die Dunkelheit zu mir hinüber und ich griff wie betäubt nach dem Hörer. Bis morgens um 8 habe ich telefoniert, habe der Sonne beim Aufgehen zugesehen und dem Licht, das durch die Baumrkonen sickerte. Ich lachte, weinte, wrang meine Seele wie einen alten Küchenlappen aus, hörte zu, fing auf. Es war das schönste Telefonat meines Lebens.</p>
<p>Es war ein Zeichen. Eine Aufforderung.</p>
<p><em>Lebe.</em></p>
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		<title>Seelenstriptease</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 12:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Menschsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Web 2.0 und die menschliche Seele. Vor einigen Tagen twitterte ich über die vollgeschissene Windel meines Sohnes und über meine Verwunderung, wie glücklich eine stinkende Windel eine Mama machen kann. Ich schickte den Tweet ab und runzelte sofort die Stirn. Hatte ich so eben tatsächlich über Scheiße getwittert? Und, verdammt nochmal, warum? Wen sollte in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1005&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/06/wpid-imag0082.jpg?w=426" /></p>
<p><strong>Web 2.0 und die menschliche Seele.</strong></p>
<p>Vor einigen Tagen twitterte ich über die vollgeschissene Windel meines Sohnes und über meine Verwunderung, wie glücklich eine stinkende Windel eine Mama machen kann. Ich schickte den Tweet ab und runzelte sofort die Stirn. Hatte ich so eben tatsächlich über Scheiße getwittert? Und, verdammt nochmal, warum? Wen sollte in Buchstaben gepresste Scheiße bitteschön interessieren?<br />
Ich kam ins Grübeln. Warum bloggen wir? Warum twittern wir? Warum ist es für uns so wichtig, uns mitzuteilen?</p>
<p>Ich bin ein Mensch, der seine Freiheit und besonders die damit verbundene Privatsphäre liebt. Als mich meine bessere Hälfte vor Jahren bat, sich mit ihm eine gemeinsame Wohnung zu suchen, da stimmte ich nur unter der Bedingung eines eigenen Zimmers mit eigenem Bett, eigenem Schreibtisch und &#8211; das allerwichtigste! &#8211; eigenem Schreibtisch zu. Da meine bessere Hälfte meine bessere Hälfte ist, stimmte dieser begeistert zu und freute sich, weil für ihn damit ebenfalls ein eigenes Zimmer heraus sprang. 90% aller Menschen, die uns besuchen, können das nicht verstehen.<br />
Aber ich hasse es, wenn Menschen zu sehr in mich eindringen wollen. Wenn sie mich beherrschen, kontrollieren, ganz und gar kennen wollen. Sobald ich auch nur den allerleisesten Ansatz dafür finde, werde ich fauchig und unausstehlich. Ich verweise den anderen ziemlich heftig in seine Schranken. Wenn das passiert, ist das der glückliche Fall. Eigentlich kappe ich jegliche Bindung und jeden Kontakt sofort und ausschließlich.</p>
<p>Als Kind schrieb ich Tagebuch. Damals bot mir meine Mutter an, mein Tagebuch in ihrem Schrank zu verstecken. Sie würde gut darauf achtgeben und es nicht lesen. Ich vertraute ihr. Aber es ist wohl unnötig, zu erwähnen, dass sie es natürlich mit Genuss las. Und es mir um die Ohren haute. Mehrfach. Sie hatte keinerlei Respekt vor dem Versprechen, das sie mir gab und keinerlei Respekt vor mir. Wenn eine Mutter das eigene Kind verhöhnt und nicht respektiert, respektiert es sich selbst nicht. Ganz einfache Gleichung. Das Selbstwertgefühl des Kindes steht und fällt mit dem Bewusstsein der Eltern. Wie sollte es auch anders sein, wo Kinder das bewusste Denken und Reflektieren so spät beginnen, nämlich in einem pubertären Alter von ungefähr fünfzehn. Kontrolle. Sie kontrollierte und beherrschte mich. Sie meinte es nicht böse, es war nur ihre Art. Es musste auf ihre Weise laufen, in ihren Kram passen. Es durfte ihre Vorstellungen nicht zerstören. War man anders, empfand sie es wie das Geräusch, das Fingernägel auf einer Tafel verursachen.<br />
Leider Gottes wurde sie mit einem Kind gestraft, das mit konventionellen Rollenverteilungen in der Gesellschaft so überhaupt gar nichts anfangen kann. Eigentlich schon Ironie des Schicksals. Wäre sie irgendeine daher gelaufene Tante und nicht meine Mutter, ich würde ihr raten, ihr unerzogenes, angeblich so störrisches und undankbares Balg als Aufgabe zu betrachten, etwas zu lernen &#8211; und dass sie nicht gegen das Kind kämpfen sollte. Denn ein Kind beherrschen zu wollen, führt nur zu einem einzigen Weg: zum Verlust desselbigen. Ebenso eine logische Gleichung. Psychologiestudium, erstes Semester. Amen.</p>
<p>Jemand, der einen Vogel in einen Käfig sperrt, liebt ihn nicht. Auch, wenn er ihm Futter und Wasser spendet. Er hält den Vogel nur für eigene Bedürfnisse fest, nur um sich an seinem Gesang zu erfreuen. Aber jemand, der einen Vogel liebt, lässt ihn frei. Weil Vögel fliegen müssen. Weil das ist, was sie glücklich macht. Man lässt sie fliegen &#8211; auch, wenn es weh tut.<br />
Liebe ist, einem Menschen das Glück zu gönnen, auch wenn es einem selbst vor Augen führt, was man verpasst hat. Wenn es eigene Fehler wie ätzende Wunden offenbart. Wenn es weh tut. Das ist die Aufgabe der Eltern: Ihre Kinder glücklich sehen zu wollen. Nicht zu machen &#8211; das müssen sie schon selbst &#8211; aber es ihnen aus ganzem Herzen zu gönnen. Der eigene Schmerz darf niemals wichtiger als der des Kindes sein. Denn Kinder spüren diesen Egoismus wie Hunde, die Angst wittern. Wir sind nicht Eltern geworden, um unseren Kindern unser eigenes verpfuschtes Leben aufzubürden. Wir sind Eltern geworden aus Liebe. Und Liebe bedeutet nicht, Erwartungen zu haben. Besonders nicht den eigenen Kindern gegenüber. Denn sie haben uns nicht gefragt, zu uns kommen zu dürfen, oder? Nein, vielmehr haben wir sie gezwungen, ein Teil unseres Lebens zu werden, ob sie wollen oder nicht. Wie können wir uns anmaßen, von unseren Kindern auch nur irgendetwas zu erwarten? Wenn sie uns lieben, dann ist das ein wundervolles Geschenk. Ein Geschenk! Keine Selbstverständlichkeit!!</p>
<p>Ich möchte meine Familie aus ganzem Herzen lieben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie viele annehmen. Es ist eine Aufgabe. Ich blogge und twittere, weil ich hoffe, dass jemand davon liest. So, wie ich damals Tagebuch schrieb und hoffte, irgendwo jemanden zu finden, der es liest und &#8211; mich versteht. Das Glück wird nur größer, wenn man es teilt. Und deshalb twitterte ich auch über die vollgeschissene Windel. Vielleicht hat eine andere Mutter es gelesen und schmunzeln müssen.</p>
<p>Egal, wie anders, komisch und merkwürdig ein Mensch auch sein mag. Er will verstanden werden. Gehört, gesehen und geliebt werden. Für das, was er ist. Und nicht für das, was er tut.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1005/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1005/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1005&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Glück.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 08:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[krumme Banane]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstverständlichkeiten. Das Glück ist nicht selbstverständlich. Die Liebe ist es nicht. Hass ist nicht selbstverständlich, sich traurig zu fühlen oder wütend zu sein. Das alles ist nicht selbstverständlich. Denn es gibt etwas, das noch soviel schlimmer ist, als Traurigkeit oder Wut. Gleichgültigkeit. Überhaupt nichts zu empfinden. &#8222;Tja und irgendwann war da gar nichts mehr&#8220;, sagt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1001&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbstverständlichkeiten.</strong></p>
<p><a href="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/06/imag0607.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1002" title="IMAG0607" src="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/06/imag0607.jpg?w=426&#038;h=254" alt="" width="426" height="254" /></a></p>
<p>Das Glück ist nicht selbstverständlich. Die Liebe ist es nicht. <strong></strong>Hass ist nicht selbstverständlich, sich traurig zu fühlen oder wütend zu sein. Das alles ist nicht selbstverständlich. Denn es gibt etwas, das noch soviel schlimmer ist, als Traurigkeit oder Wut. Gleichgültigkeit. Überhaupt nichts zu empfinden.</p>
<p><em>&#8222;Tja und irgendwann war da gar nichts mehr&#8220;, sagt sie und steuert den Wagen um die Kurve. Draußen hängen tiefe Nebelschwaden, der Abend färbt den Himmel in ein tiefes Blau. Nur vereinzelte Scheinwerfer leuchten wie Irrlichter auf dem Weg. </em><br />
<em>&#8222;Irgendwann hoffte ich sogar, dass er einfach nicht wieder kommen möge. Dass es mir nichts ausmachen würde, wenn er einen Unfall hat.&#8220;</em><br />
<em>Sie schaut mich an. &#8222;Und da wusste ich, dass es Zeit ist, zu gehen.&#8220;<span id="more-1001"></span></em></p>
<p>Vier Jahre ist es her, als ich in diese Stadt gekommen bin. Ich war einundzwanzig Jahre alt, fuhr auf meinem Fahrrad auf der Landstraße nach Hause. Um mich herum blühten die Rapsfelder, die Baumkronen rauschten im Wind. Auf dem Himmel schwebten Schäfchenwolken vorbei. Und da schlug es ein wie ein Blitz. Das Wissen, ich muss es tun. Jetzt sofort. In die Stadt ziehen. Mein Herz wusste, dass dort etwas auf mich wartete, das nicht länger warten kann.<br />
Ich radelte heim und hatte am nächsten Morgen eine Bude, in die ich noch am selben Abend einzog. Innerhalb zweier Tage hatte ich mein Leben auf den Kopf gestellt und befand mich nun auf der Suche nach meinem neuen Leben, nach überhaupt einem Leben. Alles, was vom alten übrig blieb, war eine kleine Pflanze, die ich einige Wochen zuvor in einen sonnengelben Topf gepflanzt hatte. Ein einziges Blättchen streckte sich aus der Erde.</p>
<p>Ich fühlte mich unbesiegbar. Ich war unfassbar glücklich. Vielleicht habe ich deswegen den Abgrund nicht gesehen, in den ich schließlich hinein gefallen bin. Es gibt da so einen Spruch: <em>&#8222;Wenn du zu lange in den Abgrund hinein schaust, schaut er irgendwann aus dir heraus.&#8220;</em><br />
So ist es. Und heute erkenne ich jene Menschen sofort, die aus diesem Abgrund nie heraus gefunden haben. Sie haben irgendwann einfach aufgegeben, haben gedacht, das Leben müsse so sein. So gleichgültig. So hart. Unnachgiebig. Und lieblos. Sie haben gedacht, ihnen stünde nichts zu. Keine Freude, kein Lachen, keine Wärme. Keine Umarmung. Der Teufel steckt nicht im Schicksal, in Ungerechtigkeiten. Der Teufel steckt in der Gleichgültigkeit. Dann nämlich, wenn man einfach aufgibt.</p>
<p>Damals, vor vier Jahren, da hat die Liebe hier auf mich gewartet. Doch die Liebe, die ist kein Garant. Die Liebe ist nur der Boden, aber den Garten, den müssen wir schon selber pflanzen. Und wir müssen ihn pflegen. Das Unkraut jäten, die Erde umgraben, den Blumen schöne Worte zuflüstern. Wir müssen mit bloßen Händen im Dreck wühlen, der Schweiß muss uns auf der Stirn stehen, und wir dürfen keinen einzigen ungemachten Tag beschließen. Niemals. Wir müssen nackt im Regen tanzen und unter freiem Himmel schlafen. Und niemals dürfen wir vergessen, uns etwas zu wünschen, wenn eine Sternschnuppe vom Himmel fällt. Die Liebe ist nicht zum Verstehen da, nicht zum Trauern, nicht zum Hinsetzen und warten. Die Liebe ist zum Leben da.</p>
<p>Das Glück ist nicht selbstverständlich, es birgt Risiken. Wenn uns das Glück aus jeder Pore des Herzens sprießt, wenn wir mit den Farben dieser Welt unsere Seele bemalen, wenn wir die Musik hören, die dieser Welt inne wohnt, dann können wir jederzeit fallen. Wir sind Drahtseiltänzer, nur dass es kein Netz, keinen doppelten Boden gibt. Wenn wir fallen, fallen wir und es gibt nichts, was das verhindern könnte. Nur den Mut, die Dinge zu nehmen, wie sie sind und der unbedingte Wille, zu lieben. Zu wollen. Sich zu trauen. Und immer wieder auf jenes Seil hinauf zu klettern.</p>
<p>Wenn ich das Gesicht meines Sohnes sehe, wundere ich mich. Jedes mal aufs Neue. Wie perfekt es ist. Wie groß und lebendig seine Augen schauen. Wie sie zusammen mit seinem Mund lächeln. Wie ebenmäßig seine Züge sind, wie die Sonne sich in seinen spärlichen Haaren spiegelt. Und wenn ich dann mit meiner Nase an seiner reibe und er herzhaft zu kichern anfängt, wenn er vor Glück quietscht und juckst und er versucht, mir ebenso einen Kuss zu geben, dann frage ich mich, wie Erwachsene das wohl verlieren konnten. Was für ein Verbrechen es ist, dass die Menschen zulassen, dieses Strahlen auf dem Weg des Großwerdens zu verlieren. Dieses Staunen, Vertrauen. Diese Zuversicht.</p>
<p>Die kleine Pflanze, die ich damals mit in diese Stadt brachte, ist heute ein kleiner Baum. Er reicht vom Boden bis zur Decke und sein reiches Blätterdach spendet meinem Schreibtisch Schatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/1001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/1001/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=1001&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gesehen werden</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Wort_zum_Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Mensch braucht jemanden, der ihn liebt. Die meisten Menschen wissen nicht, wie kostbar eine Familie ist. Weil sie gar nicht wissen, wie das Leben ohne all diese Menschen gewesen wäre. Das öde Familienfest zu Weihnachten, an dem Tante Erna eh wieder trinkt, bis sie umfällt und alte Kamellen von Zeiten erzählt, von denen heute [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=997&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder Mensch braucht jemanden, der ihn liebt.</strong></p>
<p>Die meisten Menschen wissen nicht, wie kostbar eine Familie ist. Weil sie gar nicht wissen, wie das Leben ohne all diese Menschen gewesen wäre. Das öde Familienfest zu Weihnachten, an dem Tante Erna eh wieder trinkt, bis sie umfällt und alte Kamellen von Zeiten erzählt, von denen heute niemand mehr etwas wissen möchte. Oder der nervige Cousin, der eigentlich nur mit dem Verpulvern des Geldes seiner Eltern beschäftigt ist, sich mal wieder in den Mittelpunkt drängen muss und der einem nicht mehr als ein müdes Augenrollen entlockt. Oder Onkel Tom mit dem verbitterten Zug in dem Gesicht, den streng aufeinander gepressten, geradlinigen Lippen und diesem eisernen Blick, als ob er nie blinzeln müsste, und der grundsätzlich schlechte Laune mit seinem Sarkasmus verbreitet. Das Leben könnte doch viel schöner sein ohne die kontrollierenden Anrufe der Mutter und den ewigen Scharmützeln des Vaters zu seinem Schwiegersohn. Oder?</p>
<p>Ein physikalisches Gesetz besagt, dass nichts existiert, wenn kein Beobachter da ist. Etwas kann nur existieren, wenn es gesehen wird. Jeder Mensch will gesehen werden. Jeder Mensch will geliebt werden.  Ich war schon als Kind fasziniert von den Familien anderer Menschen. Von ihren Strukturen, von ihren Gesetzen. Die Beziehungen der Menschen zueinander ist ein sensibles Geflecht wie das fein verwobene Adernnetz im Herzen. Jeder hat eine Aufgabe zu erfüllen, die er unbewusst oder bewusst übernommen hat.</p>
<p>Familie bedeutet, dass nie etwas perfekt ist. Dass ständig was schief geht, dass gestritten wird, man sich nicht einig ist. Es bedeutet ein Haus voller Lärm, voll umgeschmissener Gläser, voll Musik, voll Wärme, weil da immer jemand ist. Der dir zusieht. Der dich überhaupt sieht. Er beobachtet dich beim Großwerden. Wie du zum ersten Mal eine sechs in Mathe schreibst und dich nicht traust, diese nach Hause zu bringen. Und wie du zum ersten Mal nachts um 1 heimlich aus dem Fenster steigst, um dich an der Bushaltestelle zum Biertrinken zu treffen. Er beobachtet dich, wenn du zum allerersten Mal die Hauptrolle in einem Theaterstück bekommst und du dich vor einem applaudierenden Publikum verbeugst. Er konserviert dein Lächeln, das du über die Menge strahlst, um es dir zu zeigen, wenn du einmal nicht mehr lächeln kannst. Er sieht dich auch, wenn du dir die Haare selber vollkommen schief schneidest und wie du einmal das Klo so sehr verstopft hast, dass das Wasser die ganzen Treppen hinunter in den Flur gelaufen ist. Und er sieht dich auch, wenn du überhaupt nicht du selbst bist. Wenn du neben dir stehst, es dir nicht gut gehst und du nur wankend in einen neuen Lebensabschnitt taumeln kannst. Doch wenn du da oben stehst, auf der Theaterbühne, und du dich verbeugst, dann wird nur er dich ansehen und wissen, wieviel dir der Auftritt bedeutet. Wie sehr du darum gekämpft hast. Er wird wissen, dass du dich vor drei Stunden noch in das Badezimmer gesperrt hast, weinend, zitternd, weil du dachtest, es nicht zu können. Da oben zu stehen, unter dem Scheinwerferlicht, vor all den Menschen. Nur er wird um den heimlichen Zauber wissen, der dich in jenem Augenblick umweht und so unfassbar schön aussehen lässt. Es ist immer irgendjemand da. Der dich kennt und dich in seinem Erkennen festhält.</p>
<p>Was wären wir für armselige Gestalten, wenn es da draußen niemanden gäbe, der sieht, was du tust? Wenn du einen wunderschönen Pullover genäht hast und es ist niemand da, der ihn anzieht? Wenn du ein Bild malst und niemand ist da, dem du es zeigen kannst? Wie fühlt sich wohl die Beförderung in der Firma an, wenn niemand da ist, um diese mit dir zu feiern? Wie leer stünde ein Haus, in das du abends heimkehrst und niemand ist da, dem du von deinem Tag erzählen könntest?</p>
<p>Familie bedeutet, andere Menschen so sehen zu wollen, wie Gott <del>[oderweroderwasauchimmer]</del> ihn gemeint hat. Es bedeutet Wohlwollen. Vergebung. Die Arme weit zu einer Umarmung auszubreiten. Weil jeder Mensch geliebt werden will. Auch Onkel Tom mit dem stetig verbiesterten Gesichtsausdruck. Er könnte nicht leben, nicht sein, gäbe es da draußen nicht irgendwo jemanden, der ihm beim Gemeinsein zusieht.</p>
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		<title>Am Meer</title>
		<link>http://salzwasser.wordpress.com/2011/06/14/am-meer/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 10:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Meersehen. Den Blick zur Horizontnaht schweifen lassen, die den Ozean mit dem Himmel vernäht, das Wasser spüren, das über die Füße schleckt und das Meer auf den Lippen schmecken können, während der Wind das Lied vom Leben singt. Dabei unser Baby auf dem Arm halten und ihm erklären, dass das das Meer ist. Der Ursprung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=993&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meersehen.</strong></p>
<p>Den Blick zur Horizontnaht schweifen lassen, die den Ozean mit dem Himmel vernäht, das Wasser spüren, das über die Füße schleckt und das Meer auf den Lippen schmecken können, während der Wind das Lied vom Leben singt. Dabei unser Baby auf dem Arm halten und ihm erklären, dass das das Meer ist. Der Ursprung allen Seins. Und in seinen Augen das Staunen erkennen und die Schäfchenwolken vom Himmel, die sich in seinen Blicken spiegeln. Fantastisch.</p>
<p><a href="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/06/imag0322.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-994" title="IMAG0322" src="http://salzwasser.files.wordpress.com/2011/06/imag0322.jpg?w=426&#038;h=254" alt="" width="426" height="254" /></a></p>
<p><del>[Dabei vergisst man auch sofort die drei durchwachten Nächte und das Gas, das im Wohnmobil ausgegangen ist, weshalb wir unseren Kaffee auf dem Grill kochen müssen und natürlich haben wir keinen Grillanzünder. Auch ist die Kaffeemaschine vergessen, die mir auf den Kopf gefallen ist und die Würstchen, die man ohnehin vergessen hat - weshalb es Nudelsuppe gibt. Aus der Dose auf dem Grill erwärmt. Der Fahradfahrer, der mich beim Pinkeln erwischte, möchte sicher auch Erwähnung finden.]</del></p>
<p>Ich liebe campen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/993/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=993&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Abi. Und alles andere.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 12:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>salzwasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bestanden.&#8220; Zwei Jahre. Zwei Jahre ziehen vor meinem inneren Auge vorbei wie ein Kinofilm, der zurück zum Anfang gespult wird. Frühling 2009, ein warmer Tag mit einem blass blauen Himmel. Ich bin abgekämpft, ich hab schwierige Jahre hinter mir und ich schäme mich. Fehler gemacht zu haben. Neu anfangen zu müssen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=989&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bestanden.&#8220;</strong></p>
<p>Zwei Jahre. Zwei Jahre ziehen vor meinem inneren Auge vorbei wie ein Kinofilm<strong></strong>, der zurück zum Anfang gespult wird. Frühling 2009, ein warmer Tag mit einem blass blauen Himmel. Ich bin abgekämpft, ich hab schwierige Jahre hinter mir und ich schäme mich. Fehler gemacht zu haben. Neu anfangen zu müssen. Vom Student zurück zum Schüler, hier, auf einem beruflichen, technischen Gymnasium.<br />
Doch ich komme hier an wie eine Gestrandete an das Ufer einer wunderschönen Insel gespült wird.</p>
<p>Ich werde in die Klasse zu achtzehn Jungs geführt. Keine weitere Frau. Achtzehn Augenpaare starren mich ungläubig an. Der Beginn einer unglaublichen Zeit. Einer großartigen, fantastischen und ereignisreichen Zeit. Jungs, ich danke euch. So sehr, wie ihr euch überhaupt nicht vorstellen könnt. Ihr habt mich aufgenommen und genommen, wie ich bin. Wir haben zusammen gelernt, gelacht, gestritten und gekämpft.</p>
<p>Und dann bin ich schwanger geworden. Frühling 2010. <span id="more-989"></span><br />
<em>&#8222;Das schaffst du nicht. Wie willst du deine Prüfungen schreiben? Hochschwanger? Oder besser noch vom Krankenhaus aus?&#8220;</em><br />
<em>&#8222;Du kannst es ja versuchen. Aber erwarte nicht zuviel.&#8220;</em><br />
<em>&#8222;Wie willst du das denn schaffen?&#8220;</em><br />
Für mich kam nicht in Frage, abzubrechen. Oder ein Jahr zu warten. Es kam für mich nicht in Frage. Das konnte jeder wissen, der meine Geschichte kennt.<br />
Ich hab euch von der Schwangerschaft nebenbei erzählt. Im Chemieunterricht, als ich den selbst gemachten Alkohol nicht probieren wollte. Ihr habt euch gewundert. &#8222;Bist du krank?&#8220;<br />
Bis ihr euch gegenseitig angeschubst habt. &#8222;Sie ist bestimmt schwanger.&#8220;<br />
Ich hab einfach nur genickt. Ihr habt Witze gerissen, habt gelacht, aber ihr habt es nicht geglaubt. Ich musste euch erst ein Foto von der kleinen Bohne zeigen, die in meinem Bauch zu einem Menschlein heran wuchs.</p>
<p>Jungs. Ihr wart besser als jede beste Freundin. Ihr habt mit mir nach Namen gesucht, habt meinen Bauch bestaunt, wenn die ersten Bewegungen über die Bauchdecke rollten wie Wellen über ein Meer. Ihr habt mit mir die Zukunft geträumt, über Politik für die ganz Kleinsten diskutiert, über Bildung in der Zukunft. Ihr habt euch vorgestellt, wie unser Kind wohl werden würde. Manchmal habt ihr aufgepasst, habt gefeixt, manchmal mit mir gestritten. Wir haben zusammen gelernt, uns unter die Arme gegriffen und manchmal nur Kaffee getrunken und dem Regen zugehört, wie er auf den grauen Asphalt klatschte. Ihr wart da. Ihr wisst es nicht und ich werde es euch niemals sagen, aber ihr seid da gewesen für mich. Ich war gern in eurer Mitte. Habe gern mit euch zusammen diese zwei Jahre verbracht.</p>
<p>Und die Lehrer. Ich werde euch nie vergessen, dass nicht einer von euch mit der Wimper zuckte, als ich die Schwangerschaft erwähnte. Ausnahmslos habt ihr euch alle mit uns gefreut und niemand hat auch nur den Hauch eines Zweifels verlauten lassen, dass ich es nicht schaffen könnte. Für euch war selbstverständlich, dass ich es schaffen würde. Ihr habt an mich geglaubt. Und für euch wie für mich war es ein Abenteuer. Ein wundervolles Abenteuer.</p>
<p>Ja. Es hat ihn gegeben, den Punkt. Die Klippe, die umschifft werden wollte. Es gab einen Augenblick, in dem ich aufgeben wollte. Indem es sehr, sehr anstrengend wurde. Kurz vor den schriftlichen Prüfungen stand ich auch kurz vor der Niederkunft unseres wundervollen Kindes, es war tiefster Winter, die Tage wolkenverhangen, die Nächte lang. Und die Morgenstunden dunkel. Ich bin trotzdem aufgestanden, immer wieder, jeden Morgen. Weil ich wusste, was ich wollte. Und auch, weil ihr es nicht anders von mir erwartet habt. Ihr habt an mich geglaubt. Ihr habt in mir einen Menschen gesehen, dem sich nichts in den Weg stellen kann. Ich weiß jetzt, wie wichtig das ist. Wie wichtig es ist, einem Menschen das Gefühl zu geben, dass an ihn geglaubt wird. Dann fängt er an, an sich selbst zu glauben.</p>
<p>Heute habe ich meine mündliche Abschlussprüfung gehabt. Ich musste eine Präsentation halten. Sie hat fünfzehn Minuten gedauert, danach musste ich vor der Tür zehn Minuten warten. Als ich wieder rein gerufen wurde, sagte der Vorsitzende der Prüfung: &#8222;Salzwasser, das war ein Feuerwerk, das du losgeschossen hast.&#8220;<br />
Ich wurde mit einer eins benotet. Und damit habe ich die allgemeine Hochschulreife erlangt und darf endlich, endlich studieren. An einer richtigen Universität. <em>[Wie glücklich mich das macht, kann sich kaum einer vorstellen. Ich empfinde es als ein derart wertvolles Privileg, weiter lernen und wachsen zu dürfen, dass es mir überall in den Fingern kribbelt.]</em></p>
<p>Für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Für mich eben aber nicht. Für mich ist es ein Geschenk, das ich mir selbst nachträglich gemacht habe.</p>
<p>Hier noch ein kleines Dankeschön:</p>
<p>Herr H.: Menschen wie Sie machen die Welt besser. Sie haben mich mit Ihren Gedanken und Ideen inspiriert, Sie haben mich motiviert und mir Zuversicht gespendet. Und ich freue mich schon darauf, mit Ihnen auch weiterhin Verschwörungstheorien und geheime Untergrundgeschichten zu diskutieren und zu philosophieren!</p>
<p>Frau S.: Haha, Sie lesen bestimmt hier heimlich mit und schmunzeln gerade. Ich weiß es, weil ich weiß, wie neugierig Sie sind und dass Sie nach meinem Namen gegoogelt haben. Erwischt! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Sie waren mir eine Stütze in der ganzen Zeit. Eine sehr wichtige sogar. Danke für das tolle Kartoffel-Auflauf-Rezept, für die Kekse und die vielen Sabbeleien. Es war immer sehr schön!!</p>
<p>Frau Sp.: Ich mochte Sie schon, als Sie von den Igeln erzählten, die Sie mit Ihrem Nachtsichtgerät im Garten beobachten. Sie lieben Tiere noch mehr als ich und Sie verabscheuen die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt noch mehr, als ich. Sie sind eine Idealistin und Kämpferin, der größte Tierfreund, den ich kennen lernen durfte (dabei dachte ich immer, ein größerer Tierfreund als meine bessere Hälfte geht nicht) und Sie sind der einzige Mensch, der uns in unserem Bestreben, eine Spatzenaufzuchtstation (oder einen ganzen Gnadenhof) zu gründen, versteht. (Bis auf meine Tante. Liebste Grüße an dich!!! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Ach, ich werd Sie vermissen.</p>
<p>Frau M. und Frau S.: Sie beide waren mir ein Vorbild im Muttersein und -werden, Sie haben mit mir gefühlt, wenn ich meinen Bauch die drei Stockwerke nach oben wuchtete, wenn ich übernächtigt am frühen Morgen den dritten Kaffee in mich hinein schüttete und Ihnen konnte ich in allen Details und Ausführungen von der Geburt (und allen blutigen Details <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) erzählen, von dem ersten Durchschlafen, der ersten Reise, dem ersten Drehen&#8230;. und Sie wurden nie müde, zuzuhören oder selbst familiäre Anekdoten zu erzählen. Außerdem haben Sie unserem kleinen Mann Spielzeug geschenkt, das hier in Ehren besabbert und bespielt wird <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Außerdem werde ich es Ihnen zu verdanken haben, wenn ich im Oktober ein Mathematik-Studium beginne.</p>
<p>Herr F.: Ach, was haben wir uns gekabbelt. Und ach, was haben wir es gemocht! Während alle anderen die Köpfe eingesunken haben, haben wir beide erst richtig losgelegt. Mit Worten um uns geworfen, die Hände hochgerissen, sind auf und ab gelaufen wie Tiger im Käfig. Aber wir waren uns im Herzen immer einig. Das ist, was die anderen nie gesehen haben und nicht konnten. Ich weiß, ich werde Ihnen fehlen. Sie mir auch!</p>
<p>Herr S.: Ich hatte Sie nur ganz kurz. Und Sie haben nur ein einziges mal Ihr wahres Gesicht gezeigt: als ich Ihnen von meiner Schwangerschaft erzählte. Da war es, als zöge jemand Ihnen den Vorhang vom Gesicht weg. Dieses eine Gespräch werde ich nicht vergessen. Danke dafür.</p>
<p>Herr J.: &#8222;Alles kein Problem!&#8220; Das haben Sie immer gesagt. Egal, womit ich zu Ihnen kam, egal, wie problematisch es war, Sie haben immer eine Lösung versprochen und auch gefunden. Sie haben die Schulleitung davon überzeugt, dass ich als erste schwangere Frau auf dem technischen Gymnasium das Abitur machen &#8222;darf&#8220;. Sie haben meine Rechte geltend gemacht. Und ich danke Ihnen dafür sehr.</p>
<p>Und natürlich, die Jungs.<br />
Danke, dass ihr mich in Technik habt abschreiben lassen, dass ihr über meine Witze gelacht und mich ansonsten in meiner Klugscheißerei nicht ernst genommen habt. Und für alles andere. Es waren tolle zwei Jahre. Wirklich.</p>
<p>Vielleicht klingt das hier wie im Drama. Vielleicht nehm ich mich damit zu wichtig. Aber ich bin eben dankbar. Für die Menschen, für die Zeit und natürlich, für den &#8222;Erfolg&#8220;. Das Abitur ist nur ein kleiner Schritt, aber ein sehr wichtiger. Und ich bin ihn endlich, endlich gegangen.</p>
<p>Und manchmal, da ist das Leben eben so. Wie ein Feuerwerk.</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/salzwasser.wordpress.com/989/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/salzwasser.wordpress.com/989/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=salzwasser.wordpress.com&amp;blog=5295129&amp;post=989&amp;subd=salzwasser&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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